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Volkswirtschaftliche Bedeutung rheumatischer Erkrankungen

Einleitung
1 . Rheuma - Volkskrankheit Nr. 1
2. Volkswirtschaftliche Bedeutung rheumatischer Erkrankungen
3. Aktueller Stand der Therapiemöglichkeiten mit
Stellenwert der Naturheilkunde
 
8 9
 
II Pathogenese und Diagnostik rheumatischer Erkrankungen 12
1. HLA-Assoziationen 13
2. Immunpathogenese entzündlich-rheumatischer Krankheiten 15
3. Entzündliche und degenerative Ätiologien 18
4. Pathobiochemische und pathomechanische Aspekte 18
5. Psychosoziale Komponente 19
6. Stellenwert, Praktikabilität und Aussagekraft
diagnostischer Verfahren 20
 
IN Homotoxikologie und Rheuma
1. Homotoxikologie
2. Die Matrix und ihr Stellenwert in der Rheumagenese
3. Normale und gestörte Matrix des Bewegungsapparates
4. Sechs-Phasen Tabelle
5. Vikariiertes Rheumageschehen
6. Therapeutische Betrachtungen
 
24
26 27 28 30 32 33
 
I Einleitung
 
IV Indikationen und Therapie
A. Schulmedizinische Therapie
B. Antihomotoxische Therapie
C. Sonstige Therapiemöglichkeiten
D. Entzündlich-rheumatische Veränderungen
1. Rheumatisches Fieber
2. Chronische Polyarthritis
3. Juvenile chronische Polyarthritis
4. Spondylitis ankylopoetica, Morbus Bechterew
E. Untere Extremität
1. Arthrosen
2. Periarthrosis coxae
3. Periarthrosis genu
4. Rheumatische Erkrankungen des Fußes
F. Obere Extremität
1. Periarthritis humeroscapularis
2. Periarthropathien des Ellenbogengelenks
3. Handgelenksbereich
G. Erkrankungen der Wirbelsäule
1. Zervikalsyndrom
2. BWS-Erkrankungen
3. LWS-Schmerzen
 
39
40
41 43
44 44 45 49 49
52 52 58 59 61
63 63 65 66
68 70 75 77
 
 
Warum eine Antihomotoxische Therapie?
1. Die Compliance der NSAR beträgt nur 15-18%.
2. 60% der chronischen Erkrankungen können nicht konventionell thera-
piert werden.
3. 84% der Patienten wünschen eine biologische Therapie.
4. Die Antihomotoxische Therapie ist verträglich und nebenwirkungsarm.
Wechselwirkungen sind auch bei mulitmedikamentös behandelten
Patienten nicht zu erwarten.
5. latrogene Schäden sind nicht bekannt.
6. Hinsichtlich Lebensalter und Therapiedauer besteht keine Notwendig¬
keit einer Einschränkung der Medikation.
7. Antihomotoxische Präparate sind kassenüblich und budgetentlastend.
 
 
 
H. Muskulatur, Bänder und Sehnen 1. Weichteilrheumatismus
 
80 80
 
 
 
V Weiterführende Literatur
VI Präparateinformation
 
83 93
 
1. Rheuma - Volkskrankheit Nr. 1
Nach Angaben der Rheuma-Liga leiden vier Millionen Bundesbürger an rheumatischen Erkrankungen. In regelmäßer ärztlicher Behandlung wegen ihrer rheumatischen Beschwerden sind fünf Prozent der Bundesbürger. Innerhalb von 14 Jahren hat sich die Zahl der Frühverrentungen infolge rheu¬matischer Erkrankungen verdoppelt. Jede zweite Kur geht auf Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises zurück. Rheuma gilt als Volkskrankheit Nummer eins.
Die Versuche, den nostalgischen, strapazierten Begriff Rheuma klarer zu dif¬ferenzieren, sind mutig und vielfältig. Bis heute wird kaum ein medizinisches Thema so kontrovers und leidenschaftlich diskutiert. National und internatio¬nal findet sich kein einheitlicher Rheumabegriff.
Die WHO (Welt-Gesundheits-Organisation) versteht unter Rheuma das gesamte Spektrum der Erkrankungen am Bewegungsapparat, d.h. alle Erkrankungen des Skeletts, der Muskeln und des Bindegewebes sowie angeborene, traumatische Störungen, Engpaßsyndrome und Osteopathien.
In der Bundesrepublik Deutschland werden entzündliche, degenerative und weichteilrheumatische Veränderungen unter dem Begriff Rheuma subsu-miert.
 
Der entzündliche Rheumatismus ist nur mit einem bescheidenen Anteil an der Gesamtmorbidität beteiligt, weist dafür aber ein signifikanteres Morta¬litätsrisiko auf.
2. Volkswirtschaftliche Bedeutung rheumatischer Erkrankungen
Welche volkswirtschaftlichen Schäden durch rheumatische Erkrankungen entstehen, lassen sich nur vorsichtig schätzen. Der Ausfall an Arbeitstagen in der Bundesrepublik Deutschland, der durch Erkrankungen des rheumati¬schen Formenkreises hervorgerufen wird, ist gigantisch. 50 bis 60 Millionen Arbeitstage können hier entsprechend der Krankenstatistiken hochgerech¬net werden. Rechnet man pro Jahr noch etwa eine halbe Million Heilverfah¬ren hinzu, so ergibt das Kosten in astronomischer Höhe, wobei von einer grundsätzlichen Heilung nicht die Rede sein kann.
Genaue Daten über die Häufigkeit dieser Erkrankungen sind wegen der begrifflichen Schwierigkeiten bei der Definition der zugehörigen Erkrankun¬gen, nicht durchgängig benutzten Symptomatik in der statistischen Erfas¬sung sowie der hohen Dunkelziffer subklinisch und latent verlaufender Krankheitsbilder schwer zu erhalten.
 
 
 
Anteil
Gruppe
ca. 10% ca. 30% ca. 60%
Entzündlich Degenerativ Weichteilrheumatisch
Entsprechend der ICD (Internationale Klassifikation der Krankheiten) werden wenigstens 500 Erkrankungen am Stütz- und Bewegungsapparat erwähnt. Damit dominieren rheumatische Erkrankungen gemäß allen epidemiologi¬schen Sozialversicherungsstatistiken.
Insgesamt gesehen nehmen die Erkrankungen des Bewegungsapparates den dritten Platz ein. Ca. 80% der Patienten sind Frauen. Interessanterwei¬se sind 40% der Erkrankten psychosomatisch assoziiert. Der Anteil der Arbeitsunfähigkeitstage beläuft sich auf bis 23% (Altus). Neben dem arti¬kularen Befall sind es vor allem extraartikuläre Rheumamanifestationen, sogenanntes Weichteilrheuma, die den Therapeuten beschäftigen.
 
3. Aktueller Stand der Therapiemöglichkeiten mit Stellenwert der Naturheilkunde
Die Schulmedizin tut sich schwer mit funktionellen, vegetativen, reflektori¬schen Phänomenen. Aber auch bei chronischen Erkrankungen - und Rheu¬ma ist eine chronische Erkrankung - kann sie nur ca. 40% der rezidivieren-den Beschwerden angehen. Die übrigen 60% der Patienten suchen eine Alternative. Rheumatische Leiden erfordern zu 30% eine Dauermedikation, so schluckt jeder Patient durchschnittlich 1.000 Tabletten im Jahr.
Es werden hauptsächlich nichtsteroidale Antirheumatika (24,7 Mio. Rezepte, 1996) verordnet. Aufgrund der vielfältigen und häufigen Nebenwirkungen besteht bei Patienten und Therapeuten seit langem das Bedürfnis nach alternativen Behandlungsmöglichkeiten.
Biologische Arzneimittel haben bei über 80% der Patienten eine große Akzeptanz, und vier von fünf Ärzten sind an biolgischen Therapierichtungen interessiert. Insbesondere die Antihomotoxische Therapie hat einen hervor-
 
ragenden Stellenwert. Sie bildet das Bindeglied zwischen der klassischen Homöopathie und der konventionellen Schulmedizin.
So gut wie jeder Patient liest heute den Beipackzettel (92%) und erfährt so, daß ca. 250 Nebenwirkungen, Wechselwirkungen und Ausschlüsse je nach NSAR bestehen. Nach dieser „Information" nehmen viele Rheumakranke von einer Medikation Abstand. Die Compliance sinkt auf 15-18%. Interessanter¬weise steigt bei einer Selbstmedikation (25-30%) die Compliance auf 90%.
Medikamentensammlungen bestätigen diese Zahlen. Die Ersatzkassen¬verbände Niedersachsen haben festgestellt, daß allein 1995 in Hannover 28 Tonnen Arzneimittel bei den Betriebshöfen der Stadtreinigung abgeliefert worden sind. Rechnet man diese Menge auf ganz Niedersachsen hoch, so kommt man auf 370 Tonnen Medikamente, die im Müll landen.
 
Der sog. Arzneimittelklassiker Acetylsalicylsäure wurde 1887 vom Chemiker F. Hoffmann synthetisiert. Der wesentliche Wirkmechanismus der ASS und der später entwickelten NSAR ist die Inaktivierung der Zyklooxygenese (Prostaglandinsynthese) und damit die Hemmung der Prostaglandinsynthe-se( J.R. Vane, 1971).
Biosyntheseweg/Prostaglandine und Angriffspunkt der NSAR

Phospholipide
  
Phospholipase A2
 
 
 
Nebenwirkungen nichtsteroidaler Antirheumatika
 
 
Arachidonsäure
 
 
 
Gastrointestinal Übelkeit, Erbrechen, Diarrhöe, Blutungen, Ulzera
 
Zyklooxygenase-Komplex
 
Angriffspunkt der NSAR
 
 
 
Niere
Lunge
ZNS
Leber
Uterus
Blut
Haut
Natriumretention, Ödeme, Hypertonie
"Aspirin-Asthma"
Schwindel, Kopfschmerzen, Benommenheit, Seh- und Hörstörungen
Zellschädigung, selten Cholestase
Kontraktionshemmung
Thrombo-, Leukozytopenie
Allergische Exantheme, Photosensibilisierung
Das Risiko von NSAR-Nebenwirkungen kann nach epidemiologischen Studi¬en mit 10% angegeben werden. Hier ist insbesondere der Gastrointestinal-trakt (Ulzera) mit einer Häufigkeit von 20-25% (Zeidler, 1991) beteiligt - erst rheumakrank, dann magenkrank.
 
zyklische Endoperoxide

Thromboxan PGE P6F PGD PGI (Prostazyklin)
Hei schmerzhaften, rheumatischen Gewebsveränderungen kommt es zum Auftritt von Gewebskininen (Kinine, Histamin, Serotonin, u.a.) und lokal zur Bildung von Prostaglandinen. Die Hemmung der Prostaglandinsynthese lührt zur Schmerzreduktion im betroffenen Gewebe, aber gleichzeitig zur Synthesehemmung der Prostaglandine im Magen-Darm-Trakt. Hier besitzen die Prostaglandine eine Magen-Darm-Mucosaprotektive Wirkung, so daß ihr Mangel die gastroenteralen Nebenwirkungen verursacht.
Diverse Forschungsversuche haben außerdem bestätigt, daß steroidale und nichtsteroidale Antirheumatika den Knorpelstoffwechsel irritieren können. ITine weitere Erkenntnis, die ihre Anwendung problematisch erscheinen läßt.
 
 
 

 
 
III Homotoxikologie und Rheuma
Ä!iti|iuii(l persönlicher Beobachtungen, Selbstversuchen und Arzneimittel-fniiii huiujen hat Samuel Hahnemann (1810) die Homöopathie entwickelt. iH/wi'iohon wird die Homöopathie international anerkannt und angewandt, hin /wni Grundprinzipien der Homöopathie sind das Simile-Prinzip und die t'niiMi/inrung.
Homöopathie
Mhnilnpiinzip Arzneiwahl nach der Ähnlichkeit der subjektiven und
objektiven Symptome der Krankheit mit dem Wir¬kungsbild der Arznei.
l'iilnii/ Dosierung Dosierung in abgestuften Verdünnungen:
• Niederpotenzen
• Hochpotenzen
• Komplexe
|ifM> ülinilie-Prinzip entspricht dem Ähnlichkeitssatz von Hahnemann:
„Blmllln sirnilibus curentur." Das Wirkungsbild des Arzneimittels, das Arznei-Miillölhlld wird nach der Ähnlichkeit subjektiver und objektiver Symptome des Krnnkholtsbildes ausgewählt und angewandt.
UBN /woite Grundprinzip der Homöopathie bildet die organspezifische hfhwnllonreiztherapie, bei der die homöopathischen Arzneimittel in abge-itiiften Verdünnungen, Potenzierungen verordnet werden. Die entscheiden¬de Miillii bilden hierbei Urtinkturen aus pflanzlichen, tierischen, mineralischen und i homischen Stoffen.
Min Urtinkturen werden mit indifferenten Verdünnungsmitteln über die Mflhiylur.methode fortlaufend um ein Zehnfaches verdünnt, so daß eine IM l'otnnzierung eine Verdünnung 1:10, eine D3 Potenzierung eine Ver-diinniiiK) 1 : 1000 erbringt. Zur Anwendung kommen Einzelmittel oder M!MI hunijon von mehreren Einzelmitteln und verschiedenen Potenzierungen, »i iijui mi nito Komplexmittel.
 
24
 
25
 
Die Grundlage des Dosisdenkens geht auf Paracelsus zurück „Dosis vene-num facit". („Die Dosis macht die Arznei".) In der Arndt-Schulz-Regel (Arndt, 1885; Schulz, 1925) wonach „schwache Reize die Lebensfunktionen an¬regen, mittlere Reize hemmen und stärkste Reize Lebenstätigkeiten auf¬heben", ist die Bedeutung für die Medizin als biologisches Grundgesetz pointiert. Im Zentrum eines ganzheitlichen probiotischen (stimulierend und modulierend) holistischen Therapiekonzeptes steht eine ganzheitliche Behandlungsstrategie.
 
l Mn Anliliomotoxische Therapie basiert auf der Homöopathie und stellt eine niif Ai/noireizen bestehende Stimulations- und Regulationstherapie dar. Die HiHiuWiiiulten Arzneimittel werden entsprechend dem Deutschen Homöopa-thiHi hiin Arzneibuch (HAB, 1978) potenziert, gefertigt und nach der Simile-
Hm|(i| nllujosetzt.
l HP Anlihomotoxische Therapie ist ein Teil der biologischen Medizin mit dem /N, KI") 1 1 loreigene Reaktionen und Abwehrreaktionen zu aktivieren, wobei IÜM Ihniiipie indikationsbezogen - wie in der klassischen Medizin - erfolgen
 
 
 
26
 
 
Holistische Medizin
Ganzheitliches Behandlungskonzept nach Art eines gegliederten kybernetischen Netzwerkes mit u.a.
1. Selbsthilfe, Motivation
2. Vollwertige Ernährung, Diät
3. Physiotherapie
4. Akupunktur, Neuraltherapie
5. Homöopathie
6. Homotoxikologie
7. Substituierende Pharmakotherapie
8. Allopathie
9. Korrigierende Chirurgie
Quelle: Homotoxikologie, Claussen, Aurelia-Verlag, Baden-Baden 1995
1. Homotoxikologie
1955 hat der Arzt H.-H. Reckeweg die Homotoxikologie - aufbauend auf der Homöopathie - initiiert. Er hat formuliert, daß Lebensphänomene wie Gesundheit und Krankheit auf chemisch faßbare Veränderungen zurückzu¬führen sind. Krankheit ist ein biologisch zweckmäßiger Vorgang und Aus¬druck einer Abwehrreaktion des kybernetisch gesteuerten Fließsystems gegen endogene und exogene Toxine, sogenannte Homotoxine.
 
In i Im llnmotoxikologie werden die Krankheitsphasen in einem karthesisch iyhn|ptiri<;hen Diagramm auf der Abszisse und die Gewebsarten auf der Ordi-MBtii nli(|t)bildet. Innerhalb der Homotoxikose lassen sich 6 verschiedene t'lumnn unterscheiden. Verschiebungen innerhalb der Phasen werden als Vil'MiiMlioM bezeichnet.
l, öle Matrix und ihr Stellenwert in der Rheumagenese
tun hinlnijische Medizin betrachtet - entsprechend ihrer Vorstellungen über HiniiMiiiilsentstehung - die Zelle als die kleinste funktionale Einheit eines liinliHjlrichen Systems mit dem sie umgebenden Milieu der Grundsubstanz hiw lim oxtrazellulären Matrix.
System der Grundregulation, welches von Heine 1995 und 1997 in HWIIU mit die Entstehung rheumatischer Erkrankungen sehr leicht verständ¬lich il(ii(j()stellt wurde, ist aufgrund seiner molekularen Verkettungen ein Mnlt»Kiiliirsieb aus hochpolymeren Zuckern. Sie sind als Proteoglykane (PGs) i ihm ihr l'roteinrückgrat an Hyaluronsäure, ein hochpolymeres Glykosamino-^lykMii (MAG) gebunden. Aufgrund ihrer elektronegativen Ladung sind die P( l/i <A( 1s die Garanten für Isoionie, Isoosmie und Isotonie und damit der gBüHiiilnn Homöostase im Extrazellularraum. Eingelagert in das Netz der ('(•),( <A< )ü linden sich weitere Glykoproteine wie Collagen, Elastin und Fibro-lehtin
höllische Belastungen des Grundsystems führen zu Veränderungen l rnliiiHjsverhältnisse und damit zur Umwandlung dieser Belastungen in i in n Mische und elektrische Energie. Diese Belastungen können vom iiiKyslom in der Regel leicht ausreguliert werden. Bei zu starker bzw. zu f'i Hol;istung können sich Adaptationssyndrome entwickeln. Diese
 

 
Von der Betrachtung des Grundsystems ausgehend, müssen alle Substan¬zen und Informationen innerhalb unseres Organismus dieses Grundsystem durchlaufen. Je nachdem, ob unser Organismus in der Lage ist, die eindrin¬genden Substanzen oder Informationen für seine Zwecke einzusetzen oder aber unschädlich zu machen und wieder auszuscheiden, befindet sich der Organismus innerhalb seiner Adaptationsgrenzen in der Homöostase (Gesundheit), oder er verläßt diese Homöostase und bewegt sich in Rich¬tung Krankheit.
Dabei kommt den beiden Matrixphasen der Deposition und Imprägnation eine besondere Bedeutung zu. Durch die Verarbeitung von Informationen jedweder Art im Grundsystem kommt es je nach Stärke und Dauer der Bela¬stung entweder zu einfachen Depositionen und Kondensationen oder durch Übernahme von falschen Informationen zur Imprägnation und damit zu dem Automatismus der ständigen Reproduktion dieser fehlerhaften Informatio¬nen.
Im weiteren Verlauf des Krankheitsgeschehens verursacht die ständige Reproduktion dieser fehlerhaften Informationen die Bildung von minderwer¬tigem Material und damit die Degeneration. Wobei der verzweifelte Versuch des Organismus der ständigen und beschleunigten Erneuerung von Zellsub¬stanz letztlich in einer Entartung, in einer Metaplasie, enden kann.
 
Vikmiationsverhaltens, geht die Homotoxikologie davon aus, daß eine Rück-fuhiung dieser pathophysiologischen Prozesse durch entsprechend geeig-1'herapiemaßnahmen möglich ist.
l, Therapeutische Betrachtungen
DH unphysiologische Matrixumbauten an hochkomplexe entzündliche pmchoinungen gekoppelt sein können, muß dies in der Therapie berück-iliihtlot werden. Wenn auch z.B. im akuten rheumatischen Anfall Kortikoide •IHM schnelle Wirkung zeigen, ist damit aber auf Dauer keine Wirksamkeit VBilninden: Die Kollagenzubildung im Gelenk steigt an bei gleichzeitiger hinklionsminderung des Immunsystems. Bei chronischen Krankheiten, wie •l« «Ich häufig im Bewegungsapparat manifestieren, sind ineinandergreifend iiifldiiimatorische Phasen mit Übergängen von reparablen zu irreparablen fir.liflilori zu beobachten, die der Sechs-Phasen-Lehre Reckewegs ent-•liiochon.
Wlu ilurch Anwendungsbeobachtungen und klinische Studien belegt, ist hier illn Anlihomotoxische Medizin im besten Sinne wirksam. Das Wirkprinzip ist n«! h Hoine aufgeklärt und entspricht einer immunologischen Beistands-i, die mit antihomotoxischen Präparaten durchführbar ist (Heine, H.
 
 
 
 
Anöhomotoxlkum
Makrophage
T-Zells
(nalvor Lfmphozyt)
der passenden Th1'Th2
enMndungsfördernde Lymphoiylen (Tht, TH2)
Klonbildung in Lymphknoten
32
 
5. Vikariiertes Rheumageschehen
Der Übergang einer Krankheits-Phase in eine andere wurde von Reckeweg als Vikariationsphänomen bezeichnet. Er verstand die Begriffe der progres¬siven Vikariation im Sinne einer Verschlimmerung und der regressiven Vika-riation im Sinne einer Verbesserung. Diese Phänomene wollte Reckeweg so verstanden wissen, daß ein bestehendes Krankheitsgeschehen bei Nicht¬behandlung oder fehlerhafter Behandlung in ein schlimmeres Krankheitsge¬schehen münden kann, wobei der Wechsel der Erkrankung auf ein Organ einer anderen Keimblattherkunft überwechseln kann.
Bei der regressiven Vikariation wird dieser Weg wieder rückwärts gegangen. Der Organismus wird durch entsprechende therapeutische Maßnahmen in die Lage versetzt, die ureigensten Selbstreinigungs-und Selbstheilungsme¬chanismen wieder in Gang zu setzen. Dieser Prozeß führt letztlich zu einer Verbesserung des Informationsflusses innerhalb der Matrix.
Da das rheumatische Geschehen im Sinne eines Adaptationsprozesses innerhalb der Matrix angesehen werden kann, im Sinne eines progressiven
 
33
 
Gibt man ein derartiges Präparat, so werden zunächst Makrophagen darauf aufmerksam. Führend sind dabei anscheinend Potenzierungsstufen von D4 bis D8, die durchaus noch von der Substanzmenge im Bereich der Low-dose-Antigene liegen. Nach Phagozytose durch die Makrophagen werden die potenzierten Inhaltsstoffe nicht völlig lysosomal verdaut, sondern ein klei¬ner Anteil Aminosäuren (ca. 5 bis 15 Aminosäuren) wird als antigenes Motiv an die Zelloberfläche gebracht (Abb. 4). Patroullierende Lymphozyten erken¬nen diese Motive, binden sie an eigene Rezeptoren und transformieren dadurch zu regulatorischen Lymphozyten (Th3-Zellen). Diese wandern in die nächstgelegenen Lymphknoten und vermehren sich dort zu „motivierten" Klonen, die dann in den Organismus ausschwärmen. Da aus entzündlichen Gewebsbezirken für Lymphozyten chemotaktische Substanzen freigesetzt werden, wandern Th3-Zellen vermehrt in diese Bezirke ein. Entzündungsför-dernde (proinflammatorische) Lymphozyten (T4-Zellen und Helfer-Untergrup¬pen Th2 und Th1) tragen Motive des Entzündungsbezirkes. Sind sich die Motive der Th3- und der T4-Zelle nur ähnlich (Simile-Prinzip der Antihomo-toxischen Medizin), ist dies ein Signal für die Th3-Zellen, das entscheidende entzündungshemmende Zytokin TGF-ß (Gewebewachstumsfaktor-beta) frei¬zusetzen. Da die Th2-Zellen lnterleukin-4 und -10 produzieren, die die Wir¬kung von TGF-ß unterstützen, kommt es zu einem wirksamen, vom Körper selbst gesteuerten Abbau der Entzündung. Dieses Geschehen wird als immunologische Beistandsreaktion (Bystander suppression) bezeichnet.
Von weiterer großer Bedeutung ist, daß der Komplex TGF-ß, IL-4, IL-10 gleichzeitig entscheidend für eine ordnungsgemäße Gewebsreparation ist. Dabei wird der Komplex durch Coenzyme, Mineralstoffe, Spurenelemente antihomotoxischer Präparate unterstützt. Das bedeutet, daß auch bei nicht entzündlichen Erkrankungen (z.B. Hormonstörungen, Schwindel, Arthrose) das Gewebe durch Antihomotoxische Medizin reguliert werden kann (Heine, H. 1997).
• Basispräparate zur Antihomotoxischen Therapie rheumatischer Erkrankungen
Traumeel S
Klassisches biologisches Anti-phlogistikum bei entzündlichen und mit Entzündungen verbun¬denen degenerativen Prozessen am Stütz- und Bewegungsap¬parat.
 
 
Zeel comp.und Zeel comp.N
Zeel comp. enthält die Bestand¬teile Toxicodendron querci-folium, Solanum dulcamara, Sanguinaria canadensis, Arnica montana und Sulfur. Die Anwendungsgebiete der Bestandteile sind den Aufberei¬tungsmonographien für homöo¬pathische Arzneimittel, der Kommission D, entnommen. Danach werden Toxicodendron quercifolium, Sanguinaria canadensis und Sulfur bei rheumatischen Beschwerden eingesetzt. Bei Entzündungen der Gelenke hilft Solanum dulcamra. Myalgien nach Über¬lastung sind das Einsatzgebiet von Arnica montana.
Lymphomyosot
Lymphatismus (Neigung zur Überentwicklung der lymphatischen Organe, Neigung zur Ödembildung).
Mucosa compositum
Aktivierung der unspezifischen Abwehr bei Schleimhauterkran¬kungen
Echinacea compositum S Engystol N Galium-Heel
[l Anilin iiiiotoxische Präparate zur Aktivierung der unspezifischen Abwehr
Anregung der körpereigenen Abwehr
Erkältungskrankheiten und grippale Infekte
Aktivierung der unspezifischen Abwehr
 
 
 
34
 
35
 
Antihomotoxische Präparate zur Aktivierung der Toxinausscheidung
Lymphomyosot Lymphatismus (Neigung zur
Überentwicklung der lymphati¬schen Organe, Neigung zur Ödembildung).
Hepar compositum
Anregung der Leberentgiftung
Solidago compositum S Anregung der Nierenaus¬scheidung
Basispräparate zur antihomotoxischen Therapie der Wirbelsäule
Traumeel S Klassisches biologisches
Antiphlogistikum bei entzünd¬lichen und mit Entzündungen verbundenen degenerativen Prozessen am Stütz- und Bewegungsapparat
Zeel (T, comp.,comp. N, P) Arthrose-Therapeutika
besonders bei Gonarthrosis.
 
 
China-Homaccord S
Discus compositum Ampullen
Osteochondrose
Neuralgisch-rheumatische Erkrankungen der Wirbelsäule
l Anlilu iinotoxische Präparate zur Aktivierung blockierter Enzymsysteme
Coenzyme compositum Anregung blockierter
Ampullen Fermentsysteme
Ubichinon compositum Anregung der Giftabwehr-
Ampullen mechanismen zwecks
Wiederingangsetzung blockierter Fermentsysteme. (Bei Störungen der Impräg-nationsphase)
( lujan-Präparate
Die Suis-Organtherapie ist eine Therapie mit homologen, potenzierten, gesunden Suis-Organen. Sie dient der immuno¬logischen Aktivierung.
 
 
 
Cartilago suis-lnjeel
Discus intervertebralis suis-lnjeel
Os suis-lnjeel
Vertigoheel
Schwindel verschiedener Genese.
Gelsemium-Homaccord Osteochondrose der HWS
Cimicifuga-Homaccord Osteochondrose,
besonders der HWS
Colocynthis-Homaccord Osteochondrose,
besonders der LWS
Ranunculus-Homaccord Intercostalneuralgie
Spigelon
Konstitutionelle Kopfschmerzen.
 
Begleittherapie bei Gelenkerkrankungen
Osteochondrose der Zervikalsyndrom
Osteoporose, Osteomalazie
Bei Störungen der zellulären Phase, bei toxischer Organbela¬stung
Psorinoheel N (Breitbandnosode)
 
 
 
36
 
37
 
|\ Imlikiitionen und Therapie
A. Schulmedizinische Therapie
H. Antihomotoxische Therapie
(!. Sonstige Therapiemöglichkeiten
l >. Entzündliche rheumatische Veränderungen
l1,. Untere Extremität
i'. Obere Extremität
(',. (Erkrankungen der Wirbelsäule
II. Muskulatur, Bänder und Sehnen (Weichteilrheumatismus)
 
39
 
A. Schulmedizinische Therapie
 
B. Antihomotoxische Therapie
 
 
 
Medikamentöse Therapie
Analgetika, Antiphlogistika
nichtsteroidale Antirheumatika
Myotonolytika
Psychotonika
Lokalanästhetika
Stoffwechselaktive Medikamente
Basistherapeutika
Immunsuppressiva
Im Gegensatz zu den kurzfristig wirksamen NSAR sind die sog. Basisthera¬peutika Langzeitmittel, die eine chronisch entzündlich-rheumatische Erkran¬kung verzögern können.
 
In der Regel stellt die Antihomotoxische Therapie eine additive Ergänzung der Therapie einer chronischen Polyarthritis dar. Denkbar ist aber auch in der Remissionsphase eine alternative Antihomotoxische Therapie, um immun¬modulierende und stimulierende Impulse einer biologischen Therapie zu nut¬zen.
Im Gegensatz zur Therapie der klassischen Medizin, die bekanntlich eine Gegensatztherapie (Substitutions-, Suppressions- oder Kompensations-Therapie) darstellt, ist die Antihomotoxische Therapie eine Stimulations- und Regulations-Therapie. Die Therapie mit Biotherapeutika/Antihomotoxika erfolgt indikations-diagnosebezogen im Sinne einer Basis-Therapie, plus einer symptomenbezogenen Therapie und einer Begleit-Therapie.
Basistherapie bei akuten Symptomen
 
 
 
Übersicht ausgewählter Basistherapeutika
Goldsalze
(parenteral: Aurothiopolypeptid; oral: Auranofin)
D-Penicillamin
(D-Penicillamin)
Antimalariamittel
(Chloroquin)
Immunsuppressiva
(Methotrexat)
Orthopädisch-technische Hilfsmittel haben einen großen alltäglichen Nutzen. Ihre Angebote reichen von der Einlage, der Schuhkorrektur, dem orthopädi¬schen Schuh, dem Gehstock, der Orthese für die obere Extremität, dem Mieder, dem Korsett bis zu Hilfsmitteln des täglichen Lebens. Schließlich seien die Möglichkeiten einer Ergotherapie und einer Physiotherapie erwähnt. Sie helfen dem Rheumakranken bei der Bewältigung von Schmerzen und Alltagsproblemen.
 
Traumeel S
Mucosa compositum
Neuralgo-Rheum-Injeel
Rheuma-Heel
Rhododendroneel S
Bryaconeel
 
Entzündliche Prozesse besonders am Stütz-und Bewegungsapparat
Anregung der körpereigenen Abwehr bei Schleimhaut¬erkrankungen
Weichteilrheumatismus, arthritische Beschwerden, Bandscheibenbeschwerden
Weichteilrheumatismus, periarthritische Beschwerden
Weichteilrheumatismus, (peri)arthritische Beschwerden besonders bei wetterbedingter Verschlimmerung.
Akuter und chronischer Rheumatismus
 
 
 
40
 
41
 
(!. Sonstige Therapiemöglichkeiten
 
42
 
Symptomenbezogene Therapie
Apis-Homaccord Arnica-Heel
Arnica-Salbe-Heel S Belladonna-Homaccord Echinacea compositum S
Engystol N Galium-Heel
Coenzyme compositum Ampullen
Ubichinon compositum Ampullen
Lymphomyosot
Hepar compositum
Lokaltherapeutika
 
Ödeme
Subakute und subchronische Entzündungen
Myalgien
Lokalisierte Entzündungen
Anregung der körpereigenen Abwehr
Erkältungskrankheiten und grippale Infekte
Anregung der unspezifischen Abwehr
Anregung blockierter Fermentsysteme bei degenerativen Erkrankungen
Anregung der Giftabwehr¬mechanismen bei degenera¬tiven Erkrankungen
Lymphatismus (Neigung zur Überentwicklung der lymphatischen Organe, Neigung zur Ödembildung)
Anregung der entgiftenden Leberfunktion
 
Physikalische Therapie
Der Stellenwert physikalisch-therapeutischer Maßnahmen wird heute bei weitem verkannt. Oft genug wird die wirksame Stromtherapie als Steckdosenmedizin beschimpft und die segensreiche Physiotherapie mit Massage, Bewegungs- und Thermoanwendungen als Gefälligkeitsmedizin abgetan. Gar nicht hoch genug muß die Krankengymnastik im Regime der Maßnahmen gewürdigt werden. Hierbei gilt es die wichtige Behandlung der Funktionsstörungen der Gelenke, die Verbes¬serung der Muskelfunktionen, die Beseitigung von Kontrak-turen und Fehlstellungen, die Einübung und den Erhalt vitaler Bewegungsmuster zu ermöglichen. Das gilt in ganz be¬sonderem Maße auch für den Bechterew-Kranken, der ein Leben lang krankengymnastisch betreut werden muß.
Weitere Therapiemaßnahmen
Auto-Sanguis-Stufen-Therapie
Akupunktur, Neuraltherapie, manuelle Therapie
Ozon-Sauerstoff-HOT-Therapie
Reflextherapeutische Therapie
Symbioselenkung
Konservative-orthopädisch-rheumachirurgische Therapie
Präventive Eingriffe
Frühsynovialektomie, Korrektur Osteotomien.
Reparierende Maßnahmen Spätsynovialektomie,
Sehnen-Kapselkorrekturen.
Rekonstruierende Eingriffe: Arthroplastische Operationen
Wer Rheumapatienten behandelt, muß die vielfältigen Möglichkeiten der Rheumachirurgie kennen und die Möglichkeiten dieser segensreichen Ope¬rationen nutzen.
 
43
 
D. Entzündlich-rheumatische Veränderungen
 
Übersicht rheumatischer Erkrankungen
1. Entzündliche Veränderungen
Rheumatisches Fieber, chronische Polyarthritis, Morbus Bechterew.
2. Degenerative Veränderungen
Arthrose, Polyarthrose, Spondylarthrose.
 
1.2 Differentialdiagnose
Rheumatoide Arthritis, Infektarthritis, Osteomyelitis, Lupus erythematodes.
1.3 Therapie
Schulmedizinische Therapie: ggf. Fachklinik, Antibiotikagabe
Antihomotoxische Therapie Orale Therapie
 
 
 
Erkrankungen der Muskeln, der Sehnen, Nerven, des periartikulären Gewebes, der Bursae und der Subkutis.
3. Weichteilrheumatische Veränderungen
1. Rheumatisches Fieber (Akute Polyarthritis)
1.1 Definition und Klinik
• Hyperergische-allergische Reaktionen
gegen b-hämolysierende Streptokokken-A bzw. deren Toxine. Pathologisch-anatomische Unterscheidung
Exsudative Frühphase, rheumatisches Granulom, Narbenphase.
• Klinik
Polyarthritis, vor allem große Gelenke, Karditis, Chorea minor, subkutane Rheumaknoten, Erythema anulare, Auftritt im Schulalter.
• Basisdiagnostik
Röntgen unauffällig, Labor-Entzündungsparameter positiv.
 
 
3 x 1 Tbl. 3 x 1 Tbl.
Bryaconeel Tbl. Rhododendroneel S
Parenterale Therapie
3 x pro Woche 1 Amp., s.c.
Traumeel S
Lokale Therapie
Traumeel S
Salbenumschläge mit
Traumeel S Salbe,
evtl. als Okklusiv-Verband
1.4 Diskussion und Abgrenzung der Therapiemöglichkeiten
Selbstverständlich sind bei dieser Form der Erkrankung schulmedizinische Verfahren im Vorteil. Der Sinn einer naturheilkundlichen Therapie kann nur darin liegen, die schulmedizinische Behandlung zu begleiten und evtl. zu ver¬suchen, die schulmedizinische Medikation in der Dosis zu verringern.
2. Chronische Polyarthritis (Rheumatoide Arthritis)
2.1 Definition und Klinik
Chronische entzündliche Allgemeinerkrankung, polyarthritischer, symetri-scher, progressiver Gelenkbefall. Die Ätiologie ist bis heute ungeklärt. Ver¬mutlich spielen virale, bakterielle, autoimmunologische und psychische Fak¬toren eine dominierende Rolle.
 
 
 
44
 
45
 
Klinisch erkranken vor allem Frauen im fünften Lebensjahrzehnt. Die Gesamtmorbidität beläuft sich auf 3%. Nach untypischen Prodomi mit Inap-petenz, Hyperhidrosis, Leistungsschwäche und vasomotorischen Verände rungen mit Akrozyanose und Parästhesien werden uncharakteristische Arthralgien bemerkt.
Typisch ist der symetrische Befall der Finger- und Zehen-Grund-Mittelgelen ke (98% MCP, DIP). Klassischerweise folgen auf eine fluktuierende Gelenk¬schwellung, Muskelatrophien der kleinen Handmuskeln, chronische Ten-dovaginitiden und Funktionsstörungen der Gelenke (Steinbroker Stadium 1 und 2).
Später treten chondrale und ossale Destruktionen auf, deutliche Atrophie der Muskuli interessei (Stadium 3 nach Steinbroker) und schließlich fibröse und ossäre Ankylosen (Stadium 4).
Kriterien für epidemiologische Untersuchungen
(Rheumatologische Gesellschaft der USA)
1. Morgensteifigkeit
2. Schwellungen in mindestens drei verschiedenen Gelenkregionen
3. Schwellungen von Hand- oder Fingergelenken
4. Symetrische Schwellungen
5. Subkutane Knoten
 
HHniui.hu Zeichen:
Gänslensches Zeichen
Schwanenhalsdeformität
Caput-Ulnae-Syndrom
Schmerzhafter Pes transversus
Subkutane Rheumaknoten
Palmarerythem
Trophische Nagelstörungen
Rheumatoide Kompressionssyndrome (N. medianus, N. ulnaris)
Tenosynovitiden
Bakerzyste
Akrale vasomotische Veränderungen
Viserale Manifestationen (Perkarditis, Myokarditis
und selten Erkrankungen anderer Organe)
rv|iini:ho Lokalisation des Gelenkbefalles:
Finger
Knie
Hand
OSG
Schulter
Zehen
Höiituonologisch finden sich beidseits eine juxtaartikuläre Osteoporose, spä-|«r »chwere Gelenkdestruktionen mit Subluxationen, Luxationen.
Lihuinhemisch bestehen eine Erhöhung der Entzündungsparameter (BSG, 0 innklives Protein, Blutbild, Elektrophorese). Spezifische Labortestsfehlen. Uno Hynovialanalyse kann zur weiteren Differenzierung beitragen.
 
 
 
6. Rheumafaktor
7. Röntgenologisch nachweisbare Veränderungen an den Händen
 
U Differentialdiagnose
Ärthiltls psoriatica, Spondylarthritis, Dermatomyositis, Sklerodermie, Gicht, UMupn/ifische Arthritiden, M. Reiter, Polyarthrose.
 
Klassifikation: Die Diagnose „chronische Polyarthritis" gilt bei Vorliegen von mindesten 4 dieser 7 Kriterien als gesichert.
 
46
 
47
 
2.3 Therapie
Schulmedizinische Therapie
ggf. Fachklinik NSAR
Antihomotoxische Therapie Orale Therapie
Bryaconeel Tbl. Rhododendroneel S
Parenterale Therapie
Traumeel S
Lokale Therapie
Traumeel S
Symptombezogene Therapie
Coenzyme comp. Amp. Ubichinon comp. Amp. Apis-Homaccord
Weitere naturheilkundliche Verfahren
Auto-Sanguis-Stufentherapie Akupunktur Sauerstofftherapie Fokussanierung
 
3 x 1 Tbl. 3 x 1 Tbl.
3 x pro Woche 1 Amp. s.c
Salbenumschläge mit Traumeel S Salbe, evtl. als Okklusiv-Ver-band.
3 x pro Woche 1 Amp. s.c. 1-2 x pro Woche 1 Amp. s.c. 3x 10 Tr./ 3 x 1 Amp. pro Woche s.c.
 
l, Juvenlle chronische Polyarthritis
H Definition und Klinik
HnhiltiHorm der chronischen Polyarthritis bei Kindern. Es gibt zwei Formen: mit vin/oraler und ohne viszeraler Beteiligung.
d die nicht viszerale Verlaufsform meist schleichend progredient veilttutt, handelt es sich bei der viszeralen Form, Still Syndrom, um eine Ist iHiuil «drohende Erkrankung. Die sofortige stationäre Behandlung ist tffiiulnrlich.
1,1 Therapie
l UM Ihorapie entspricht denselben Richtlinien, wie bei der rheumatoiden Aitlnltis aufgeführt.
4. Bpondylitis ankylopoetica, Morbus Bechterew
4,1 Definition und Klinik
Ulininisch-entzündliche Systemerkrankung des Achsenskelettes und der rymptnahen Gelenke. Die Ätiologie ist unklar. Exogene, endogene Faktoren Udii »ine genetische Determination sind wahrscheinlich (bis zu 90% Männer).
Pathologisch anatomisch finden sich in der Phase l chronisch-entzündliche Vitttnderungen: Rippenwirbel - Wirbelbogengelenke. In der Phase II meta-plttütiüche Ossifikationen des Stammskelettes und der Nachbarregionen. ClBlenkversteifung von kaudal nach kranial, typische Syndesmophyten, spMtm typische Bambusstabform mit Verknöcherung der Disci, Ligamente, Ifltwvortebral- und Kostotransversalgelenke. Außerdem bestehen Oligoar-thrltlden, oft beider Hüftgelenke mit früher Einsteifung.
 
 
 
48
 
49
 
Klinische Modalitäten:
 
Beginn oft bis 30. Lebensjahr
Uncharakteristische Prodromie
(Gewichtsabnahme, Hyperhidrosis
Konzentrationsschwäche)
Verlauf: diskontinuierlich, schubweise,
freie Remissionen
Pseudoradikuläre Syndrome
Fersenschmerzen
Morgensteifigkeit
präkordiale Brustschmerzen
Tendomyosen der Wirbelsäule, Iritis (25%).
 
Ni litilnirtlizinische rlTierapie
\iilihiiniiiloxische Therapie fflta Therapie
Colocynthis-Homaccord (Tr.)
 
 
 
4.2 Funktionsuntersuchung der Wirbelsäule
Messungen nach Schober im LWS-Bereich (Normwert ca. 5 cm), im BWS-Bereich nach Oft (Normwert ca. 3-5 cm), Kinn-Jugulum-Distanz (Normal¬wert: Ventralflexion 0 cm, Dorsalextension 15 cm), Prüfung der Atembreite (unter 3 cm) und Prüfung der Kreuzdarmbeingelenke mit dem Handgriff nach Mennell und dem Hyperabduktionstest nach Patrick.
Röntgenologisch ist für eine Spondylitis ankylopoetica ein „buntes Sakroili-kalbild" nach Dihlmann. Als Frühdiagnostikum ist eine Szintigraphie hilfreich.
Spätere Zeichen sind juxtaartikuläre Sklerose und Verknöcherung der ISF. Im Bereich der Wirbelsäule finden sich eine Osteoporose und durch Brückenbildung des Syndesmophyten, das sogenannte Bild des Bambus¬stabes. Ferner zeigen sich multiple ubiquitäre Fibroostiden.
Laborchemisch zeigen sich mittelgradige Entzündungszeichen, eine negati¬ve Rheumaserologie, Serum-Kupfer erniedrigt, Serum Eisen erhöht und ein HLA-B-27-Test bei 84% der Kranken positiv.
 
Nrenterale Therapie
tyfflptombezogene Therapie
KUeltere Verfahren
 
3 x 1 Amp. pro Woche s.c.
3 x 1 Amp. pro Woche s.c. (evtl. als Mischinjektion)
3 x 10 Tr.
(Nasswetterverschlimmerung, periarthritische Beschwerden)
3 x 1 Tbl. (Entzündungen und mit Entzündungen verbundene degenerative Prozesse)
 
 
 
50
 
4.3 Differentialdiagnose
Differentialdiagnostisch ist ein Spondylosis hyperostotica, M. Forstier, abzu¬grenzen.
 
Eigenbluttherapie
Auto-Sanguis-Stufentherapie
Krankengymnastik
TENS
Elektrotherapie
Neuraltherapie
Akupunktur
 
E. Untere Extremität
 
1 Arthrosen
1.1 Definition und Klinik
Arthrosen (Arthrosis deformans, R.L. Virchow, 1860) sind pathologisch-ana tomisch degenerative Veränderungen einzelner oder multipler Gelenke mit symetrischem oder asymetrischem Befall bei chronischem und rezidivieren-dem Verlauf. Betroffen werden alle gelenkbildenden Strukturen. Neben Ver änderungen des oberflächlichen Knorpels bilden sich subchondrale Geröllzysten und osteophytäre Randzacken.
Lysosomale Enzyme setzen aus denaturierten Chondrozyten Mediatoren frei (Kinine, Histamin, Serotonin u.a.) und führen mit Zelldedritus zu einer Synovia-litis chondroderitica. Gewebskinine und Prostaglandine reduzieren die Schmerz¬rezeptorenschwelle und verstärken so das lokale Schmerzbild. Über den Vorgang der sekundären Synovialitis entwickelt sich aus der sogenannten „stummen" Arthrose die schmerzhafte, aktivierte Arthrose. Gon- und Coxar-throsen sind neben den Spondylarthrosen die häufigsten degenerativen Gelenkerkrankungen.
Verteilung degenerativer Prozesse auf einzelne Gelenke
Gelenk
Anteil/Prozent
ca. 60% ca. 27% ca. 7%
Wirbelsäule Kniegelenk Hüftgelenk
ca. 4% ca. 1 %
Sprunggelenk Großzehen-Grundgelenk
zusammen 1%
Schultergelenke Ellbogengelenke Handgelenke Fingergelenke
 
D«i klinische Verlauf ist durch einen jahrelangen, beschwerdearmen Zeit¬raum charakterisiert. Später geht die klinisch inapparente Gonarthrose in Bin» Synovialitis chondrodedritika über, die schmerzhafte aktivierte Gonarth-roHti. Meist ist eine Beugekontraktur des Knies mit einer Varus- oder Valgu-iadisfehlstellung kombiniert. Oft sind rezidivierende Gelenkergüsse mit Mimkelatrophien, deutlichem Status Varikosis und ausgeprägtem Pes planus nachweisbar. Die positiven Zeichen nach Fründ und Zohlen beweisen eine ietniligung des retropatellaren Gleitlagers. Die Kniegelenksarthrose zählt zu flau häufigsten Arthrosen überhaupt. Nach dem 45. Lebensjahr haben bemits 50%, jenseits des 70. Lebensjahres 100% der Bevölkerung eine Otonarthrose .
UoxHrthrosen entwickeln sich aufgrund einer Gleichgewichtsstörung zwi-•i;hnn Gelenkdruck und Geweberesistenz. Ätiologisch führen vor allem puthomorphologische Störungen in der frühen Entwicklung über ein inappe-iMiilos Intervall zu späteren Beschwerden.
Klinisch bestehen im Frühstadium Start- und Belastungsschmerz, Ein-snhii'inkung der Innenrotation, Insertionstendinosen am Trochanter major lind Schmerzprojektion auf das Knie. Später finden sich eine Außendreh-, Üeuyekontraktur, eine relevante Beinverkürzung, Schmerz- und Schonhin-Mm sowie Belastungs- und Ruheschmerz.
Waltere arthrotische Veränderungen bestehen infolge sekundärer Affektionen im Kprunggelenk, Großzehengrundgelenk, Ellenbogengelenk und Handge-l»nk und zwar nach Traumata oder im Fußgebiet über Einwirkung einer Fuß-dsforinität.
•«kundäre Veränderungen sind meist posttraumatisch:
Sprunggelenk Großzehengrundgelenk Ellenbogengelenk Handgelenk
Dagocjen handelt es sich meist um primäre Arthrosen bei degenerativen Ver-ftnrtnrungen im Bereich der Schulter und im Daumensattelgelenk (Rhizarth-
 
 
 
52
 
Gonarthrosen entstehen meist sekundär aufgrund einer präarthrotischen Defor¬mität (Achsfehlstellung, Bandinsuffizienz, Meniskopathien, posttraumatisch). Die primäre Arthrose entwickelt sich durch genuine chondrale Störungen.
 
Pul differentialdiagnostischen Überlegungen zwischen aktivierter Arthrose um l Infektarthritis können spezielle laborchemische Untersuchungen hilfreich
 
53
 
1.2 Differentialdiagnose
Aufgrund der revolutionierenden Beobachtung von C.W. Röntgen (1845 1923) war es möglich, Gelenkerkrankungen zu differenzieren: Röntgenologi sehe Kardinalbefunde sind:
Gelenkspaltverschmälerung
Osteophytose
Osteosklerose-Zystose
Pathognomonische Röntgenzeichen:
Gelenkspaltverschmälerung
Osteophytose
Osteosklerose
Differenzierung Hüfthinken:
Verkürzungshinken Insuffizienzhinken Schonhinken Schmerzhinken
Bei allen rheumatischen Erkrankungen ist eine ausführliche Anamnese von elementarer Bedeutung. Die gezielte Befragung des Patienten gibt dem The rapeuten wichtige Hinweise, um zwischen subjektiver Interpretation, vermu teten Kausalzusammenhängen und rheumatischem Beschwerdebild unter¬scheiden zu können.
 
Still wann, Dauer, wie oft liiiuornd, rezidivierend, episodisch (regelmäßig) Iniinsrhythmus: nachts, frühmorgens, abends In Muhe, bei Belastung, Anlauf
Akut oder schleichend begonnen lokalisiert, ausstrahlend Spontan, provozierbar l nicht, quälend
- flnlnnke und ihre Umgebung monoartikulär, polyartikulär
- Wirbelsäule
Nucken, Rücken, Kreuz Schultergürtel, Beckengürtel
- ttmlere Regionen
 
 
 
54
 

- ohne erkennbare Ursache und Einwirkung
- Im Zusammenhang mit exogenen Einwirkungen:
Bewegungen, Lageabhängigkeit, Belastungen,
Treppensteigen, Erschütterungen, berufliche Tätigkeiten
- Im Zusammenhang mit anderen Erkrankungen,
insbesondere Infekten
- Abhängigkeiten von klimatischen Faktoren,
Temperatureinflüssen, Psychischen Belastungen, Konflikten,
Allergien, Medikamenten, anderen Faktoren
 
1,S Therapie
obwohl degenerative Gelenkveränderungen zu den häufigsten Erkrankun¬gen des Bewegungsapparates gehören, besteht keine einheitliche Therapie, •onrlorn eine verwirrende Polypragmasie. Präarthrotische Deformitäten müs-•Bii /oitig, meist operativ korrektiv, angegangen werden. Bei den sekundären Aithiosen gilt es, Noxen auszuschalten und Grunderkrankungen anzugehen, (liilllnlive Entlastungsoperationen, Korrekturosteotomien, Arthrodesen und i ittlnnkersatzoperationen zu veranlassen.
 
55
 
Zeel comp. Zeel comp. N, Zeel P, Zeel T
lymptomenbezogene Therapie
Behandlungsgrundsatz degenerativer rheumatischer Erkrankungen
- Schmerzlinderung
- Funktionsbesserung
- Prophylaxe
Therapeutisches Procedere
- Medikamentöse Therapie
- Physikalische Therapie
- Orthopädietechnische Maßnahmen
- Operative Therapie
 
e Therapie liilitherapie: Traumeel S
Klassisches biologisches Antiphlogistikum bei entzündlichen und mit Entzündungen verbundenen degenerativen Prozessen am Stütz- und Bewegungsapparat
Arthrosetherapeutika (besonders bei Gonarthrosis)
Colocynthis-Homaccord Neuralgien, besonders Ischias, Osteochondrose der LWS.
 
 
 
Rheuma-Heel Colnadul
56
 
Schulmedizinische Therapie
Die konservative Therapie der Schulmedizin erschöpft sich im wesentlichen in der Gabe von Analgetika, Antiphlogistika, NSAR und Myotonolytika. Außerdem werden stoffwechselwirksame Medikamente verabreicht. Wie bei den entzündlich-rheumatischen Erkrankungen steht die Verordnung von NSAR im Vordergrund. Die Möglichkeiten einer physikalischen Therapie sind bereits skizziert worden. Orthopädietechnisch bieten sich zahlreiche Hilfs¬mittel an. Das Spektrum reicht von der Gehhilfe bis zur komplizierten, modernen Orthese.
Prophylaktische Maßnahmen reichen von einer Ökonomisierung der Be¬lastung, Meidung von Belastungsspitzen bis zur Reduktion disponierender Noxen, wie Adipositas und Fehlbelastungen.
Orthopädisch-chirurgische Maßnahmen
- Druckentlastende Operation am Muskel
- Umstellungsosteotomien
- Arthrodesen
- Arthroplastische Eingriffe
- Resektionsosteotomien
 
Periarthritische Beschwerden Arthritische Zustände
Ggf. Aktivierung der unspezifischen Abwehr mit Engystol N, Galium-Heel sowie Echinacea compositum S.
 
57
 
Sonstige Therapiemöglichkeiten
Neuraltherapie
therapeutische Lokalanästhesie
Gewichtsreduktion
Ökonomisierung der Belastung, ggf. Gehstock auf der
gesunden Seite (!!), Knieschoner, Genu-train-Bandage
Krankengymnastik mit Kontrakturbehandlung
Thermotherapie
2. Periarthrosis coxae
2.1 Definiton und Klinik
Den Ligamentosen und Enthesopathien der Hüfte liegen regressive Störun¬gen des Bindegewebes von Muskeln, Sehnen und Bändern zugrunde. Ätiologisch verursachen meist chronische Mikrotraumata regressive Binde-gewebsveränderungen im Muskel selbst oder am periartikulären fibroos-sären Ansatz. Die Schmerzausstrahlung führt vom Hüftgelenk, der Leiste und dem Gesäß bis in die Oberschenkelregion.
Röntgenuntersuchung
Schleimhautverkalkungen Weichteilverkalkungen Entmineralisierung der Trochanter major Multiple Fibroostosen
Die Funktionsprüfung und Druckdolenz weist auf eine Insertionstendinose der kleinen Glutaen hin.
2.2 Differentialdiagnose
Insertionstendinosen, Coxarthrosen, Coxitis.
 
|,| Therapie
Ni Ittiliiifdizinische Therapie
IÜH .'ichulmedizin therapiert mit NSAR, lokalen Infiltrationen mit einem AimMhotikum und Cortison. ggf. physikalische Therapie und Schonung.
iiihliiiinotoxische Therapie
3 x 1 Tbl. 3 x 1 Tbl.
Illlitherapie Traumeel S Zeel comp.
lymptomenbezogene Therapie
3x 10 Tr.
3 x 1 Amp. pro Woche s.c.
3 x 10 Tr.
3 x 10 Tr.
Colocynthis-Homaccord Neuralgo-Rheum-Injeel Apis-Homaccord Dulcamara-Homaccord
lenitlge Therapiemöglichkeiten
Therapeutische Lokalanästhesie
Akupunktur
Thermotherapie
Krankengymnastik
l, Periarthrosis genu
1,1 Definition und Klinik
i« l »«stehen lokale Druckdolenz und Funktionsdefizite der betroffenen Seh-nwi und Bandinsertionen an der Patella, am Caput fibulae, der Tuberositas lihittn und am Pes anserinus. Ferner finden sich Schmerzpunkte im Bereich HBI (iolenkkapsel und der Seitenbandansätze.
OHM Höntgenbild gibt Aufschluß über degenerative Veränderungen des KnlMgolonkes. Die BKS und das C-reaktive-Protein lassen entzündliche Ver-Älu Imutigen ausschließen. Differentialdiagnostisch ist nach dem Albertschen ntz ein Knieschmerz solange ein Hüftschmerz, bis das Gegenteil
n ist.
 
58
 
3.2 Differentialdiagnose
Hüftaffektionen, meniscale und patellare Veränderungen, Bandläsionen. Insertionstendinosen
3.3 Diagnostische Maßnahmen
Röntgen, Sonographie, MRT, Computertomographie.
 
llnitlge Therapiemöglichkeiten
Elektrophorese mit Zeel T oder Traumeel S Salbe
Kyro-Wärme-Therapie
Therapeutische Lokalanästhesie
Akupunktur
Krankengymnastik mit gelenkstabilisierenden Übungen
 
 
 
3.4 Therapie
Schuimediziniache Therapie
Symptomatische NSAR, lokale Applikation von Anästhetikurn und Cortison an Schmerzpunkte und Insertionen. Diadynamische Ströme wirken analgetisch und hyperämisierend.
Äntihomotoxische Therapie Basistherapie
Traumeel S Zeel comp.
Symptomenbezogene Therapie
Kalmia compositum
Rheuma-Heel
Colnadul
Rhododendroneel S
 
3 x 1 Tbl. 3 x 1 Tbl.
3 x 10 Tr.
3 x 1 Tbl.
3 x 10 Tr.
(Arthritische Zustände)
3x 10 Tr.
(Weichteilrheumatismus,
periarthritische Beschwerden,
besonders bei wetterbedingter
Verschlechterung)
 
4, Rheumatische Erkrankungen des Fußes 1,1 Definition und Klinik
pi« f'ußform gleicht einer elastischen Halbkugel und wird stabilisiert durch ilrmn Zugurtungseffekt des muskulotendopathischen Halteapparates und item passiven Halteapparat aus Bändern und Knochen. Während des U.»bons laufen wir ca. 120.000 km mit unseren Füßen. Wie vorher erwähnt, |!«ir,hen die rheumatischen Erkrankungen des Fußes denen der Hand. Aus |sr Vielzahl der Syndrome seien wenige praxisrelevante Störungen aufge¬führt,
il Differentialdiagnose
Urkundlicher Pes transversus, Metatarsalgie, Fersensporn, Bursitiden, [Apophysitis calcanei, Achillodynie, Insertionstendinose, Lig. plantare pedis, (M, Ludderhose.
 
 
 
60
 
61
 
l1', ()l>ere Extremität
 
4.3 Therapie
Schulmedizinische Therapie
 
Peiiailhropathien: Auf die häufigsten periarthropathischen Erscheinungs-wird kurz eingegangen.
 
 
 
Entlastende Schuhzurichtung
Einlagenversorgung
NSAR
Injektion mit Lokalanästhetikum und Steroid
Hydrogalvanisches Fußbad u.a.
 
 
Übersicht der Periarthropathien
I'HS Periarthropathia humeroscapularis I'AC Periarthropathia Coxae
 
 
 
Antihomotoxische Therapie Basistherapie
 
l'AG
 
Periarthropatia Genu
Periarthropathien des Ellenbogengelenkes
 
 
 
62
 
 
3 x 1 Tbl. 3 x 1 Tbl.
Traumeel S Zeel comp.
Lokale Therapie
3 x 1 Amp. pro Woche in der Mischspritze
Peritendinöse Infiltration mit Zeel comp. N und Traumeel S
Symptombezogene Therapie
Osteoheel S
3 x 1 Tbl.
(Periostitis; Exostosen,
Graphites-Homaccord Apis-Homaccord Kalmia compositum
z.B. Fersenbeinsporn)
3 x 10 Tr. (Narben, Keloide) 3 x 10 Tr. (Ödeme)
3 x 10 Tr.
(Gelenk- und
Bindegewebserkrankungen)
Sonstige Therapiemöglichkeiten
Kneippsche Fußbäder und Unterschenkelgüsse
Druckentlastung am Konfektionsschuh
Tapeverbände
Akupunktur
Therapeutische Lokalanästhesie
Fußgymnastik u.a.
 
1, Pariarthritis humeroscapularis 1,1 Definition und Klinik
ii hmorzhafte, meist funktionelle Bewegungsstörung der Schulterregion rttin;h degenerativ-regressive Veränderungen.
Nflch der Seze-Einteilung in vier Erkrankungsbilder:
Supraspinatus-Syndrom Biceps-longus-Syndrom PHS-acuta PHS-pseudoparalytica
Inlin Supraspinatussyndrom ist meist ein „painful arc" nach Cyriax (•ohnierzhafter Bogen) zu finden. Für das Biceps-longus-Syndrom ist ein typischer Schmerz im Sulcus intertubercularis und am Coracoid zu palpa-pi«r»n. Bei der PHS acuta sind plötzlich auftretende Dauerschmerzen mit i«wogungssperre der Schulter anzutreffen.
§1« PHS-pseudoparalytika ist das Ergebnis einer Sehnenruptur nach Über-lütung.
Die Diagnose der Periarthropathie der Schulter erfolgt auf einer exakten (tllhlisohen Funktionstestung. Wichtig ist es, in die klinische Analyse überre¬gionale Strukturen mit einzubeziehen (Herz, Lunge, Gefäße, HWS, BWS u.a.)
 
1.2 Differentialdiagnose
Neurogene, vaskuläre, entzündliche oder tumoröse Veränderungen Viscerale Organopathien: Myocardinfarkt, Angina pectoris, Pulmonn Erkrankungen
1.3 Therapie
Schulmedizinische Therapie
Antirheumatika, Kälte, Injektionen mit Lokalanästhetikum unc mit Glukokortikoiden. Bei Rotatorenmanschettenruptur ist bei jungen Patienten eine operative Rekonstruktion sinnvoll. Angepaßte physikalische Therapie, insbesondere Schulter-mobilisation
Antihomotoxische Therapie Basis-Therapie
3 x 1 Tbl. 3 x 1 Tbl.
Traumeel S Zeel comp.
Symptombezogene Therapie
3 x 1 Amp. pro Woche s.c. 3 x 1 Amp. pro Woche s.c.
Ferrum-Homaccord Neuralgo-Rheum-Injeel
Sonstige Therapiemöglichkeiten
Kryotherapie Krankengymnastik Akupunktur manuelleTherapie Therapeutische Lokalanästhesie
 
|, Nrlarthropathie des Ellenbogengelenkes |,1 Definition und Klinik
Mi -l n nur /hafte Veränderungen im Bereich der Sehneninsertionen und Mus-Miliiinprünge.
Atliiln( jisch kommen eine Periostitis, Bursitis, Neuritis und degenerative Ver-iiiiNiingen der Seitenbänder des lig. anulare und der Sehnen in Betracht.
imponieren eine lokale Druckdolenz und eine schmerzhafte Funkti-MiiMöinschränkung des Ellenbogengelenkes. Je nach Befund lassen sich am lilwmlnn Epicondylus ein "Tennisellenbogen" oder medial am Epicondylus ulfmilr, «in "Golferellenbogen" abgrenzen.
|,i Differentialdiagnose
piffemntialdiagnostisch müssen Ursachen im HWS-Bereich, im Epicondylus l«tnml Dermatom C 6 und am Epicondylus medial Dermatom th 1 abge-fimi/t werden. Ferner sollte ein Irritationssyndrom des Nervus radialis, Ulna-Hs und Medianus bedacht werden.
U Therapie
Stil u l medizinische Therapie
Die konventionelle Therapie besteht aus symptomatischer Analgesie mit NSAR, Teilimmobilisierung, lokaler Infiltration mit Kortisonpräparaten und Anästhetikum. Bei Therapie¬resistenz erfolgt eine chirurgische Intervention (OP nach Pirker, Hohmann, Wilhelm, Bosworth) mit Tenotomie Diszision und operativer Dekompression.
illliliiiniotoxische Therapie
3 x 1 Tbl. 3 x 1 Tbl.
Illlitherapie Traumeel S Zeel comp.
lymptombezogene Therapie
3 x 1 Amp. pro Woche s.c. 3 x 1 Tbl.
Ferrum-Homaccord Bryaconeel
 
64
 
Sonstige Therapiemöglichkeiten
Kryotherapie Akupunktur manuelle Therapie Therapeutische Lokalanästhesie
3. Handgelenksbereich 3.1 Definition und Klinik
Schmerzhafte und/oder die Bewegung der Hand einschränkende Erkran kungen. Neben lokalen Druckdolenzen zeigen sich oft auch ausstrahlende Schmerzen in den Arm bis manchmal in den Schulterbereich.
3.2 Differentialdiagnose
Ganglion, Tendovaginitis stenosans, Paratendinitis crepitans, De Quervain Syndrom, Karpaltunnelsyndrom, Dupuytren'sche Kontraktur.
3.3 Therapie
Schulmedizinische Therapie
Topische Injektionen symptomatische Analgesie Teilmobilisierung Operation
Antihomotoxische Jlierapie Orale Therapie
 
lymptomatische Therapie
Kalmia compositum
3x 10 Tr.
(neuralgiforme Schmerzen im Bereich der Sehnen, Bänder und des Periost)
Graphites-Homaccord
3 x 10 Tr.
(Bindegewebsmittel, Narben, Keloide)
Ukale Therapie
Apis-Homaccord Amp. und Lymphomyosot Amp. in der Mischspritze bei Karpaltunnelsyndrom und Dupuytren'scher Kontraktur (zur Behandlung des Ödems).
inist ige Therapiemöglichkeiten
Modifizierte physikalische Maßnahmen
Phonophorese
Kryotherapie
Akupunktur
Therapeutische Lokalanästhesie
 
 
 
Zeel comp. Traumeel S
 
3 x 1 Tbl. 3 x 1 Tbl.
 
66
 

 
Diagnostik Wirbelsäulenentlastung
 
 
Körpersegmente (Head'sche Zonen) dorsal
 
 
 
 

 
-Anamnese: überregionale Inspektion
- Palpation, Funktionsanalyse,
- Neurologischer Status,
- Röntgen-Untersuchung, Röntgen-Funktionsaufnahmen
- „Kleines Labor"
- Neurologische Konsiliaruntersuchung, EMG,
- CT, MRT
1. Zervikalsyndrom 1.1 Definition und Klinik
Vertebragene Schmerzsyndrome im Bereich der dorsalen, lateralen HWS Häufig finden sich degenerative Veränderungen in den Segmenten C 5 bi:. C 6 und C 6 bis C 7 (Uncovertebralexostosen, Spondylarthrosen). Disku sprotusionen und -prolapse (5%) ergeben sich ungleich seltener als an doi LWS.
Charakteristische Beschwerden im Zervikalbereich präsentieren sich ah. Nackenschmerz, mit radikulären Syndromen C 6, C 7, C 8, Parästhesien, Schonhaltung mit Kontraktur der paravertebralen Muskulatur, lokaler Druck dolenz, Federungsschmerz, gelegentlich Sensibilitäts- und Reflexstörungen und Paresen.
 
 
T12
72
 
 
Körpersegmente (Head'sche Zonen) ventral
 
 
1.1 Differentialdiagnose
Störungen, entzündliche, traumatische und tumoröse Affek-
1,1 Therapie
St Im l medizinische Therapie
Analgetika
NSAR
Myotonolytika
Psychotonika
Orthopädische Schmerztherapie mit lokalen Infiltrationen
Chirotherapie
Physikalische Therapie
selten invasives Vorgehen
 
Antihomotoxische Therapie Basistherapie
Traumeel S Zeel comp.
Symptombezogene Therapie
Gelsemium-Homaccord
Ferrum-Homaccord
Neuralgo-Rheum-Injeel
Spascupreel (S)
Bryaconeel
 
3 x 1 Tbl. 3 x 1 Tbl.
3 x 10 Tr. (Osteochondrose der HWS)
3 x 10 Tr.
(Neuralgiforme Beschwerden
an Muskeln und Bändern)
3 x 1 Amp. pro Woche s.c. (Weichteilrheumatismus, arthritische Beschwerden, Bandscheibenbeschwerden)
3 x 1 Tbl. oder
2 x 1 Supp. oder
3 x 1 Amp. pro Woche s.c.
(Myogelosen,
muskulärer Hartspann)
3 x 1 Tbl. (Rheumatismus, akuter, chronischer)
 
t, BWS-Erkrankungen f.1 Definition und Klinik
Durch die Verbindung mit dem Brustkorb ist die Mobilität der BWS in allen Ebenen begrenzt. Im Gegensatz zu den horizontalen Gelenkflächen der HWS und den vertikalen Artikularregionen der LWS sind die Gelenkflächen der BWS frontal gestellt.
Nnch kinesiologischen Gesichtspunkten endet die HWS in Höhe Segment th 4 bis th 5.
Ursächlich für vertebragene BWS-Schmerzen sind vor allem degenerative Affektionen als Spondylosis deformans, Spondylarthrose, degenerative Ver-inderungen der kleinen Wirbelgelenke, Osteoporomalazie, BWS-Kyphose, radikuläre Kompressionen, Interkostalneuralgie, Segmentblockierung, Her-pes zoster u.a., Bandscheibenprolapse sind selten (-3/00). Ähnlich wie beim HWS- und PHS-Syndrom müssen viszerale (vor allem cardiale) Ursachen ausgeschlossen werden.
1,2 Differentialdiagnose
Projektionen visceraler Erkrankungen, Entzündungen, Tumore.
 
 
 
74
 
Sonstige rrherapiemöglichkeiten
Manuelle Therapie
mitigierte Ventral-Extension
Therme-Therapie
Akupunktur
Therapeutische Lokalanästhesie
Neuraltherapie
Krankengymnastik
 
2.3 Therapie
Schulmedizinische Therapie
Analgetika
NSAR
Myotonolytika
Psychotonika
Orthopädische Schmerztherapie mit lokalen Infiltrationen
Chirotherapie Physikalische Therapie selten invasives Vorgehen
Antihomotoxische Therapie Symptombezogene Therapie
3x 10 Tr. (Osteochondrose, besonders der HWS)
3 x 10 Tr. (Osteochondrose)
3 x 10 Tr. (Intercostalneuralgie)
3 x 1 Tbl. oder
2 x 1 Supp.oder
3 x 1 Amp. pro Woche s.o.
(Myogelosen,
muskulärer Hartspann)
Cimicifuga-Homaccord
China-Homaccord S Ranunculus-Homaccord Spascupreel (S)

 
 

Категория: Мои статьи | Добавил: galinadoctor (12.02.2010)
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